Fahrpferde - Freude am Kutsche fahren
Kutsche fahren, sei es sportlich oder im Freizeitbereich, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der Fahrsport kann, anders als der Reitsport auch bis ins hohe Alter fortgeführt werden.
Schon in alten Zeiten leistete der Partner Pferd dem Menschen als Kutsch- und Zugtier gute Dienste. Und zwar schon lange, bevor man darauf kam sich auf den Rücken zu setzen.
Was zeichnet ein gutes Fahrpferd aus?
Wichtig sind zunächst einmal Ruhe und Gelassenheit. Nervöse und unausgeglichene Pferde lassen sich nur schwer einspannen und geraten schnell in Panik. Fatale Unfälle sind die Folge.
Verkehrssicherheit ist in heutigen Zeiten ein weiterer Schwerpunkt. Ein gutes Fahrpferd lässt sich vom Trecker ebensowenig erschrecken, wie vom kläffenden, nebenher laufenden Hund.
Eine gute Grundausbildung ist ein weiteres Maß. Im Grund erfolgt die Hilfengebung beim Fahrpferd nicht anders als beim Reitpferd, nur werden die Gewichts- und Schenkelhilfen durch Leine und Peitsche ersetzt. Wichtig ist auch die Stimme. Das Fahrpferd sollte hier besonders ausgebildet sein.
Bedingt durch die Anspannung ist der Fahrer dem Pferd natürlich lange nicht so nah wie der Reiter. Daher ist die Möglichkeit der Einwirkung auch geringer, daher die Ausbildung des Pferdes umso wichtiger.
Welche Rasse eignet sich besonders?
Das kann man pauschal nicht sagen. Eigentlich kann man jedes gesunde Pferd ausbilden. Shettys genauso wie Shire Horses.
Allerdings sind bestimmte Rassen, wie z.B. Kaltblüter einfach durch das ruhigere Phlegma prädestiniert. Wenn man allerdings sportlich fahren möchte, eignen sich wiederrum Warmblüter besser, da schneller und wendiger. Shettys eignen sich wegen der Handlichkeit auch für ältere Leute. Eine Frage des Geschmacks.
Wo finde ich Fahrpferde?
Fahrpferde können Sie im Online Pferdemarkt finden. Achten Sie dabei auf eine bestehende Ausbildung, es sei denn Sie möchten dies selbst tun (lassen).